Recht auf Bildung

"Bildung ist Menschenrecht!" - unter diesem Motto stand die Abschlusstagung unseres Projektes veris.

Die wichtigsten Inhalte hier  

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Druckfrisch

Wie können Kommunen den Arbeitsmarkt positiv für Migrantinnen und Migranten gestalten? Antworten auf diese Frage gab es auf unserer Tagung Recht auf Arbeit. Die Dokumenation ist soeben erschienen. 

Kostenlose Bestellung und Downloadmöglichkeit gibt es hier

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Schuhe aus!

Wie reagiert ein Helfer, wenn er erst die Schuhe ausziehen soll, bevor er jemanden rettet? Was, wenn der Rettungsdienst kommen soll, der aber den Anrufer nicht versteht?

Interkulturelle Öffnung ist für den Rettungsdienst ein Thema!

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Einwanderung ist die Zukunft

In Waldkirch nördlich von Freiburg leben 21.000 Menschen.Jeder zehnte hat keinen deutschen Pass, jeder fünfte einen Migrationshintergrund. Grund genug sich interkulturell aufzustellen.

Wie? Hier mehr!

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Interessante Ansätze entwickelt

92 verschiedene Nationalitäten leben der Stadt Waldkirch, die idyllisch im Schwarzwald gelegen ist. Grund genug für die Stadtverwaltung, sich mit dem Thema interkulturelle Kompetenz zu beschäftigen. Auf einem Fachgespräch im Rahmen unseres Projektes veris tauschten sich Interessierte über die Möglichkeiten der interkulturellen Öffnung aus.

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Interkulturelle Kommunikation

Wie kann Kommunikation von Verwaltungen interkulturell offen gestaltet werden? Dieser Frage gehen wir in unserer Handreichung nach

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Wirkungsraum Schule: Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte

09.12.2014

In Nordrhein-Westfalen haben heute bereits über 40 Prozent der Schülerschaft Migrationshintergrund, aber nur rund 5 Prozent der Lehrkräfte sind Lehrerinnen und Lehrer mit Zuwanderungsgeschichte. 

Um die kulturelle Vielfalt innerhalb der Lehrerschaft zu stärken, hat das NRW-Schulministerium gemeinsam mit dem NRW-Integrationsministerium im Jahr 2007 das Projekt „Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte“ initiiert. Knapp 30 Gründungsmitglieder, Lehrkräfte unterschiedlichster Herkunft, die an nordrhein-westfälischen Schulen tätig sind, engagierten sich auf zunächst rein ehrenamtlicher Basis. Dabei ging es vorrangig um Werbung für den Lehrerberuf bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund.

Mit zunehmender Professionalisierung – unter anderem wurde 2012 in Düsseldorf eine Landesgeschäftsstelle etabliert – hat das Netzwerk „Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte“ seine Tätigkeiten ausgeweitet. Inzwischen werden angehende Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund im Referendariat begleitet, unter anderem mit Workshop-Angeboten zu interkulturellem Unterricht. Darüber hinaus hat sich das Netzwerk zum Ziel gesetzt, die Personalentwicklung an Schulen mitzugestalten. Daher ist inzwischen ein weiteres wichtiges Handlungsfeld die Vorbereitung auf Führungstätigkeiten sowie die Weiterqualifizierung der Netzwerkmitglieder. Mostapha Bouklloua, Landeskoordinator des Netzwerks, legt Wert darauf, dass das inzwischen aus über 600 Mitgliedern bestehende Netzwerk „keine reine Lobby-Organisation“ ist. Vielmehr könnten die Mitglieder „Veränderungen mit anstoßen“: für eine kultursensible Schüler- und Elternarbeit.

Das Programm „Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte“ ist ein Baustein für die erfolgreiche Ausgestaltung von interkultureller Schulentwicklung – weitere Beispiele wurden auf unsererTagung „Recht auf Bildung“ am 10. Dezember in Düsseldorf diskutiert. Ein Podcast zur Tagung erscheint in Kürze.